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Es gibt Kurse, für die geländegängige Fahrzeuge erforderlich sind (Offroad-Touren) und Kurse für PKW-Fahrer (PKW-Touren)

Wir führen Sie durch atemberaubende Landschaften, entlang unbefestigter Wege, zu verwunschenen Sehenswürdigkeiten. Uralte Gräber, Ruinen, Kirchen, Burgen, historische Strassen und Naturdenkmäler fernab der meisten Touristenwege werden Ihnen von Fachleuten gezeigt und erklärt. Wir besuchen aber auch mittelalterliche Dörfer, schlendern über farbenfrohe Wochenmärkte und nehmen an Dorffesten teil: mit uns lernen Sie Land und Leute kennen.

Geniessen Sie unvergessliche Tage mit uns!

Im 4x4 durch den Collio/Friuli Sorano/Toscana
Santa Maria di Sala, Farnese Durch den Fiora

Sie reisen im eigenen Fahrzeug, als Beifahrer mit uns oder im Mietwagen.
Offroad- oder 4x4-Touren sind nur mit Allrad-Fahrzeugen zu bewältigen.

PKW-Touren führen zum Teil zwar auch über ungeteerte Wege, diese können jedoch von den meisten Autos leicht befahren werden.
Da naturgemäss nicht alle Ziele mit den Fahrzeugen direkt erreichbar sind, müssen gelegentliche kürzere Fussmärsche eingeplant werden.

Unterkunft
Sie besorgen sich selbst eine Unterkumft Ihrer Wahl. Wenn Sie möchten, bekommen Sie von uns eine Liste von Hotels, Pensionen und Agriturismi. Gegen eine kleine Gebühr können wir auch für Sie buchen. Für eine nähere Beschreibung einiger empfehlenswerter Häuser siehe Unterkünfte.

Verpflegung Fürs Mittagessen nehmen wir meist ein Picknick mit, jedenfalls wenn wir irgendwo draußen in der Wildnis sind. Wer Unterkunft mit Vollpension bestellt hat, bekommt von seinen Gastgebern ein "pranzo al sacco" mit.

Ablauf
Sie kommen Sonntagnachmittags an, Treffpunkt ist ab etwa 17 Uhr bei Agriturismo Buonumore. Da werden Sie von uns in Empfang genommen und mit den anderen Reiseteilnehmern bekannt gemacht. Morgens brechen wir gegen 9.00 Uhr von einem vorher vereinbarten Treffpunkt auf. Die Tagestouren enden in der Regel um 16 Uhr.

Geführte Touren an 5 Tagen, ein Nachmittag steht zur freien Verfügung.

Termine

Mai/Juni und September/Oktober nach Vereinbarung

WAS ERWARTET SIE ?

Sie werden lernen, die Landschaft zu 'Lesen' und sie mit ganz neuen Augen zu betrachten. Sie werden sich wundern, was sie bisher alles nicht gesehen haben!

Steinzeitliche Wohnhöhlen, Etruskische Gräber, zweitausendjährige Tunnel-Anlagen, uralte historische Strassen, rätselhafte Hohlwege,mysteriöse Festungsanlagen, Burg- Dorf- und Stadtruinen begegnen uns auf Schritt und Tritt.

Dieser Hohlweg bei Castro war einst Teil der etruskisch-römischen Via Clodia, eine der Hauptstraßen des Altertums. Auf dieser reiste noch Karl der Große im Jahre 800 zum Papst nach Rom, um sich zum Kaiser des Heiligen Römischen Reichs krönen zu lassen. Es gibt viele Kilometer solcher Hohlwege in Etrurien. Warum sind sie so tief in den Fels geschnitten? Hat das religiöse oder kultische Gründe? Führten diese Wege einst zu heiligen Plätzen? Verbergen sie ein Geheimnis der Etrusker? Oder sind sie einfach die effizienteste Art, auf kürzestem Wege eine Strecke zu überwinden?

Wir lernen, alle diese Denkmäler zu erkennen, zu deuten und zu datieren. Wir lernen, was sie uns über die Landschaft mitteilen und welche Erkenntnisse sie über die Lebensbedingungen der damaligen Bevölkerung aussagen.

Wir lernen aber auch, wo und wie man suchen muß, um bisher Unbekanntes zu entdecken. Die teils wilde Gegend der tuszischen Hügel- und Macchialandschaft ist über weite Strecken noch unerforscht und dünn besiedelt.

Gut funktionierender Entwässerungskanal. Modern? Alt? Römisch? Etruskisch? Oder ...?

Saumtierbrücke entlang der alten Straße zwischen Pitigliano und Sovana. Etruskisch-Mittelalterliche Straße. Diese wurde erst 1976 wiederentdeckt und ist heute wieder begehbar. (Foto: Claudia Macht)

Wenn sich die Gelegenheit ergibt, besuchen wir auch spannende Ausgrabungen. Wer möchte, kann mitgraben*, Freiwillige sind immer willkommen! (* Nach Vereinbarung)

Ausgrabung eines mittelalterlichen Hauses in der Ortswüstung Sorgenti della Nova: Archäologen und Co. bei der Arbeit. Sorgenti della Nova: Der freigelegte Hausgrundriß aus dem 12. Jh. Darunter befindet sich eine Hütte aus der Bronzezeit (runde Pfostenlöcher).

Wir nehmen aber auch am lokalen Leben Teil: Wir besuchen pittoreske Ortskerne, nehmen an Dorffesten teil, lernen, wie die Weinlese vonstatten geht, und wenn wir Glück haben, werden wir sogar von einheimischen Bauern zum Essen eingeladen!

WIR BIETEN IHNEN DEN ETWAS ANDEREN URLAUB -

UND OBENDREIN LERNEN SIE MIT UNS LAND UND LEUTE KENNEN!

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Bolsena, Christinenfest. San Lorenzo Nuovo, Prozession.

Die Trebbiano-Traube hängt reif vom Rebstock.

Die Bütten sind gefüllt.

Lesepause: Signor Domenico bewirtet seine Lesehelfer; dabei wird der Rote vom letzten Jahr freizügig verteilt.

Nach der Gärung wird der Trester ausgepresst...

...und der Most kommt in den Keller

Jetzt ist wieder Zeit für eine Pause.

Vorher werden aber ausgesuchte Trauben zum Trocknen aufgehängt, so hat man im Winter Rosinen.

Das abendliche Festmahl wird im Holzbackofen zubereitet (Foto: Claudia Macht)

Nach dem Festmahl